Schlagwort-Archive: MBTI

Wahrnehmende und urteilende Typen -Teil 1

Das Problem mit dem letzten Buchstaben P und J – Teil 1

Wer sich ein Weilchen mit der Typenwelt befasst, wird häufig mit halbwahren Klischees konfrontiert werden – und eines der bekannteren Klischees ist die Vorstellung P-Typen wären schlampig und unorganisiert und J-Typen wären Ordnungsfanatiker und Kontrollfreaks. Da ich selber von diesem Klischee betroffen bin, halte ich einige Ausführungen für angebracht.

P und J stehen nicht per se für Ordnung bzw. Chaos. Gelegentlich bestätigen sich die Vorurteile und ich wage zu behaupten, dass P-Typen mit Chaos in ihrer Außenwelt besser … weiter

Kostenloser Onlinetest zur Bestimmung des Persönlichkeitstyps nach C. G. Jung

Der 16-Typenindikator ist fertig!

 

Dieser Test wurde von mir verfasst und ich hoffe, dass er dir bei der Suche nach deinem psychologischen Typ hilft. Das Ergebnis erhältst du entsprechend dem MBTI-Modell der jung’schen Typen. Als Testergebnis wird dir der Vier-Buchstaben-Typ angezeigt,wie ihn der MBTI auch misst. Du erfährst etwas von deinen bevorzugten Einstellungen und Funktionen.
Und nicht vergessen, es ist nur ein Test! Du bist und bleibst du selbst.

Wenn du mit dem Ergebnis des Tests unzufrieden bist, empfehle ich dir die anderen Typen auf 16typen.net durchzulesen. Vielleicht passt ein … weiter

ISFP – Der Künstler

Die dominante Funktion des ISFPs ist das introvertierte Fühlen. Seine zweite Funktion ist das extravertierte Empfinden. Diese Kombination bewirkt, dass er wie kaum ein anderer Typ in der Lage ist, seine körperlichen Bedürfnisse wahrzunehmen und bestrebt ist, seine Umwelt hiermit in Einklang zu bringen.

Aus diesem Antrieb heraus entwickelt sich oft ein überragender Sinn für Ästhetik und die schönen Dinge des Lebens. ISFPs genießen es, im „Hier und Jetzt“ zu leben und haben eine ausgezeichnete Wahrnehmung der sie umgebenden materiellen Welt. Oft haben sie eine künstlerische Ader, und tatsächlich sind … weiter

ESFJ – Der Gastgeber

Die dominante Funktion des ESFJs ist das extravertierte Fühlen. Seine zweite Funktion ist das introvertierte Empfinden.

ESFJs sind Beziehungsmenschen. Sie brauchen Gesellschaft, und die Gesellschaft braucht sie. Sie nehmen fürsorglich und gewissenhaft alle Rollen wahr, die ihnen die Gesellschaft zuerkennt. In diesem Sinne sind sie vorbildliche Kinder, Schüler, Mütter, Väter, Ehefrauen, Ehemänner, Arbeitskollegen, Freunde, Gemeindemitglieder etc.  Bereitwillig stellen sie ihre eigenen Bedürfnisse zurück, um die Wünsche anderer zu erfüllen. In diesem Sinne ähneln sie dem ENFJ. Von diesem unterscheiden sie sich durch ihre zweite Funktion – dem introvertierten Empfinden. Anders … weiter

ISTJ – Der Kontrolleur

Die dominante Funktion des ISTJs ist das introvertierte Empfinden. Die zweite Funktion ist das extravertierte Denken.  Seine dominante Wahrnehmungsfunktion bewegt ihn dazu, ständig seine Umwelt zu mustern und dabei Dinge, die ihm vertraut sind, zu bemerken. Entsprechend bewegt er sich gerne in Umgebungen, die ihm bekannt vorkommen und neigt dazu, die Dinge auf bewährte Art und Weise anzugehen.

ISTJs sind im Allgemeinen sehr verantwortungsbewusste Bürger. Sie sorgen dafür, dass alles seine Richtigkeit hat. Da sie ein gutes Auge für Normen und Standards haben, erkennen sie schnell, wenn unzulässige Abweichungen bestehen … weiter

ENFJ – Der Lehrer

Die erste Funktion des ENFJs ist das extravertierte Fühlen und die zweite Funktion ist die introvertierte Intuition. ENFJs haben die angeborene Gabe, die Dynamik einer Gruppe schnell zu erfassen und die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer Mitglieder miteinander in Einklang zu bringen. Die Extraversion verleiht ihnen zudem die Energie für die Interaktion mit vielen Menschen, so dass sie oft in Führungspositionen zu finden sind.

Die dominante Funktion – das extravertierte Fühlen – lässt die Aufmerksamkeit des ENFJs auf seine Mitmenschen und deren Bedürfnisse richten. Die introvertierte Intuition befähigt sie das Entwicklungspotential eines … weiter

INTP – Der Denker

Die erste Funktion des INTPs ist das introvertierte Denken und die zweite Funktion ist die extravertierte Intuition.

INTPs sind getrieben, die Welt zu begreifen. Dazu häufen sie Wissen an, bauen in ihrem Inneren ein kompliziertes Gedankengerüst auf und versuchen ständig, Vorhersagen über das Eintreten von Ereignissen zu treffen. Man könnte meinen, der INTP habe ein Buch mit weißen Seiten zu seiner Geburt geschenkt bekommen, damit er eine Enzyklopädie über die Welt entwerfe. Im Laufe seines Lebens fügt er diesem Buch in willkürlicher Reihenfolge neue Einträge zu seinen Erkenntnissen über die … weiter

ENTP – Der Erfinder

Die erste Funktion des ENTPs ist die extravertierte Intuition. Die zweite Funktion ist das introvertierte Denken. ENTPs sind die geborenen Erfinder und Entdecker.

Sie sind ausgesprochen originelle und einfallsreiche Persönlichkeiten. In ihrem Drang nach neuen anregenden Erfahrungen ähneln sie dem ESTP. Anders als ESTPs sind sie jedoch weniger an erkennbaren Gelegenheiten als an sich abzeichnenden Möglichkeiten interessiert. Während sich der ESTP auf die Erweiterung seiner taktilen Fähigkeiten konzentriert und hier gerne mit anderen konkurriert, nimmt der ENTP mit seinen Antennen jene Veränderungen war, die bahnbrechende Neuerungen verheißen und ihm den … weiter

ENFP – Der Advokat

ENFPs sind enthusiastische, gesellige und lebensfrohe Persönlichkeiten. Sie gehören zu den optimistischsten der 16 Typen. Die Mischung aus extravertierter Intuition und introvertiertem Fühlen befähigt sie als Katalysatoren für neue Ideen aufzutreten. Ähnlich den ENTPs treibt ihre extravertierte Intuition sie an, immer neue und bessere Wege zu entdecken. Ihre zweite Funktion, das introvertierte Fühlen, gibt dieser Suche jedoch einen sehr persönlichen Akzent.

ENFPs sind ausgesprochen unkonventionelle Charaktere und machen in der Regel auch keinen Hehl daraus. Sie lassen sich nicht in Schubladen stecken und hinterfragen schon recht früh, die allgemein anerkannten … weiter

MBTI-Kritik unter die Lupe genommen

Eine gelegentlich verlautbarte Kritik gegenüber den MBTI-Typen ist der Vorwurf, Menschen würden in 16 Schubladen eingeordnet und das System des MBTI täte die Vielfalt menschlicher Charaktere unzulässig reduzieren; viele Menschen hätten Probleme sich zweifelsfrei einem bestimmten Profil zuzuordnen, und diese Zuordnung scheine auch von der Tagesform abzuhängen.

Das Argument des Schubladendenkens halte ich für unberechtigt. Meiner Meinung nach ist diese Gefahr nicht dem System des MBTI geschuldet sondern dem Verständnis des einzelnen Anwenders von der Aussagekraft des MBTI. Das System selber sollte nicht als statisch betrachtet werden. Nur weil ein … weiter