Archiv der Kategorie: Typentheorie

Die zweite Funktion als Brücke zur anderen Welt

Die dominante Funktion prägt unseren Alltag wie keine andere der acht Funktionen. Sie gibt unserem Handeln eine bestimmte Richtung. Wir lieben sie, da ihre Handhabung für uns ein Kinderspiel ist. Mit ihr gewinnen wir viele Preise. Kein Wunder also, dass wir uns lieber jenen Tätigkeiten und Verrichtungen im Alltag widmen, in denen unsere Lieblingsfunktion auf Hochtouren läuft. Das kann natürlich auf lange Sicht nicht funktionieren.

Eine der Grundannahmen der Typologie ist die Vorstellung, dass einer im Bewusstsein verankerten dominanten Funktion eine zweite Funktion folgt. Diese dient der Balance unserer Psyche … weiter

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Wahrnehmende und urteilende Typen – Teil 1.2.

Das Problem mit dem letzten Buchstaben P und J – Teil 2

Im letzten Beitrag habe ich bereits angedeutet, dass es für introvertierte Menschen schwieriger ist sich mit Hilfe des MBTI einzuordnen.

Ich habe versucht zu umreißen, was wahrnehmende und urteilende Typen laut C. G. Jung tatsächlich ausmacht. Beide Typen gehen unterschiedlich mit Regeln um. Wahrnehmende sind eher auf die Informationen fixiert, die hinter einer Regel stehen. Urteilende haben hingegen die Regel selbst im Auge.

Diese Regeln gelten nicht nur in unserer Außenwelt in Form von Konventionen, Stil- und Etikettefragen, … weiter

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Wahrnehmende und urteilende Typen -Teil 1

Das Problem mit dem letzten Buchstaben P und J – Teil 1

Wer sich ein Weilchen mit der Typenwelt befasst, wird häufig mit halbwahren Klischees konfrontiert werden – und eines der bekannteren Klischees ist die Vorstellung P-Typen wären schlampig und unorganisiert und J-Typen wären Ordnungsfanatiker und Kontrollfreaks. Da ich selber von diesem Klischee betroffen bin, halte ich einige Ausführungen für angebracht.

P und J stehen nicht per se für Ordnung bzw. Chaos. Gelegentlich bestätigen sich die Vorurteile und ich wage zu behaupten, dass P-Typen mit Chaos in ihrer Außenwelt besser … weiter

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Die minderwertige Funktion

Jede dominante Funktion steht im Wechselspiel mit einer anderen Funktion. Diese andere Funktion hat C. G. Jung als „minderwertige Funktion“ bezeichnet. Sie wird u.a. auch von einigen Vertretern des MBTI-Modells „vierte Funktion“ genannt. Sie entspricht dem ebenfalls von C. G. Jung geprägten Begriff des Schattens. Zur besseren Verständlichkeit empfehle ich, sich die dominante und die vierte Funktion als die beiden Seiten einer Münze vorzustellen. Sie sind untrennbar miteinander verbunden, können jedoch nicht gleichzeitig betrachtet werden. Tatsächlich sind die dominante und die vierte Funktion auch im Gehirn nicht zur gleichen Zeit … weiter

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Wie ermittele ich anhand des Buchstabencodes die ersten beiden Funktionen des MBTI-Typs?

Ich empfehle die Funktionen in folgender Reihenfolge zu ermitteln:

  • Erster Buchstabe

Der erste Buchstabe des Buchstabencodes ist entweder ein „E“ oder „ I“. Je nachdem welcher Buchstabe gegeben ist, ist die dominante Funktion des Typs entweder extravertiert (E) oder introvertiert (I).

  • Der zweite Buchstabe

ermittelt die Wahrnehmungsfunktion. Es handelt sich entweder um ein „ S“ (Empfinden bzw. engl. sensing) oder „ N“ (Intuition).

  • Der dritte Buchstabe

errmittelt die Urteilsfunktion, d.h. die bevorzugte Funktion bei der Verarbeitung der Informationen. Es handelt sich um die Urteilsfunktion des Denkens (englisch thinking) (T) oder … weiter

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Buchstabenstabencode der MBTI-Typen

Der MBTI-Test gibt jedem der 16 Typen einen Buchstabencode wie zum Beispiel ESFJ und INTP. Es handelt sich hierbei um Buchstaben für die einzelnen Grundfunktionen und Einstellungen, die bei dem jeweiligen Typen bevorzugt werden. Da die 16 Typen aus dem Englischen übernommen werden, stehen die Buchstaben für die Anfangsbuchstaben der Funktionen und Einstellungen entsprechend den englischen Begrifflichkeiten. Eine Ausnahme stellt die „Intuition“ dar. Diese wird nicht mit „I“ sonder mit „N“ abgekürzt, da das „I“ bereits für „Introversion“ verwendet wird. Aus dem Buchstabencode lassen sich die dominante Funktion und die … weiter

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Übersetzungstabellen

 

Übersetzungstabelle der 16 Typen Teil 1

MBTI 1./2.Funktion Keirsey-Temperament C. G. Jung Alfred Gessl
ESFP SeFi Artisan extravertierter Empfindungtypus  ESF
ISFP FiSe Artisan introvertierter Fühltypus  IFS
ESTP SeTi Artisan extravertierter Empfindungstypus  ESD
ISTP TiSe Artisan introvertierter Denktypus  IDS
ESFJ  FeSi Guardian extravertierter Fühltypus  EFS
ISFJ  SiFe Guardian introvertierter Empfindungstypus  ISF
ESTJ TeSi Guardian extravertierter Denktypus  EDS
ISTJ  SiTe Guardian introvertierter Empfindungstypus  ISD
ENFP  NeFi Idealist extravertierter intuitiver Typus  ENF
INFP  FiNe Idealist introvertierter Fühltypus  IFN
ENFJ  FeNi Idealist extravertierter Fühltypus  EFN
INFJ  NiFe Idealist introvertierter intuitiver Typus  INF
ENTP
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